VEM 2019 – 1. Runde: Überraschungen bleiben aus

Jüngst konnte die erste Runde des aktuellen Vereinsturniers abgeschlossen werden. Es gab überwiegend Favoritensiege, lediglich Dirk konnte seine starke Saisonleistung konservieren und trotzte Danny ein Remis ab.

Kay, Alexander und Volkmar brachten ihre Partien recht schnell unter Kontrolle und dann unterschiedlich schnell zu Ende. Mathias und Frank M. hatten dagegen hart zu kämpfen. Mathias profitierte von einem Mattnetz aus heiterem Himmel im Turmendspiel. Frank schwebte eigentlich schon am Abgrund, schlug nach gegnerischem Schnitzer aber eiskalt zurück und drehte das Geschehen zu seinen Gunsten.

Die Ansetzungen für Runde 2 sind auch schon da.

CSC III: Historischer Moment verhilft zum Aufstieg

Kann sich noch jemand daran erinnern, wann die dritte Mannschaft zuletzt in Stammaufstellung gespielt hat? Vermutlich übersteigt diese Frage den Erfahrungshorizont vieler – meinen auf jeden Fall. Aber das Entscheidungsspiel um Staffelsieg und Aufstieg erfordert besondere Maßnahmen. Und so trafen am heutigen Tag zwei Mannschaften in Bestbesetzung aufeinander – unter gestrenger Beobachtung des „Top of Aufbau“, insofern das gegnerlose Oberhaus der Ersten nicht mit Tandem-Blitz beschäftigt war. weiterlesen …

Nachwuchs-BEM 2019: Czäczines mischen höhere Altersklassen auf

Die diesjährige BEM der Altersklassen u10 bis u20 fand vom 16.02. bis 19.02. in der Jugendherberge Hormersdorf statt. Bei dicker Schneedecke aber frühlingshaftem Wetter waren für den CSC Aufbau insgesamt 5 Kinder am Start: Paula in der u10w, Bea in der u12w, Moritz in der u12m und Laura und Becky in der u16w.

Eigentlich sollte Laura in der Altersklasse u14m starten, für die sie sich auch bei der KEM qualifiziert hatte, aber um in beiden Altersgruppen gerade Teilnehmerzahlen zu erreichen, wurde sie von der Turnierleitung kurzerhand in die u16w geschoben.  weiterlesen …

3. Mannschaft: Entscheidungsspiel voraus

Nach dem fast schon Zittersieg gegen sechs Hainichener konnten wir diesmal einen verlustpunktfreien Pflichtsieg in Burgstädt erkämpfen. Die Probleme der digitalen Uhren warfen ihre Schatten voraus. Offenbar wurde eine defekte Uhr versehentlich dennoch aufgestellt, sodass diese prompt einen piepsenden Neustart erzeugte. Zum Glück geschah die Fehleroffenbarung bereits im dritten Zug, sodass eine Ersatzuhr ohne Probleme für die Restbedenkzeit ihren Dienst antrat. Schachlich war bei den Remisen wenig los, Matthias musste jedoch dafür ordentlich kämpfen. Eddys Kommentar zu seinem Sieg sinngemäß: „Ich stand so gut, da kann ich kein Remis anbieten, sonst lachen alle über mich.“ Vincenzo – mit Bauernopfer im dritten Zug – ließ alle Figuren auf den gegnerischen König einwirken und gewann folgerichtig. Jörg mit druckvoller Stellung und Friedrich (ganz hinten außerhalb des Sichtbereichs des Zeilenschreibers) fuhren ebenso den vollen Punkt ein. weiterlesen …

CSC I: Fast verschaukelt

Hallo zusammen, für die Erste ging es am Sonntag in Runde 6 ins verschneite – d.h. auf der Hinfahrt war noch alles „normal“ – Grimma. Eine vermeintlich einfache Aufgabe gegen den Vorletzten – auch ohne Anne. Allerdings endeten nicht weniger als drei Partien in einer remis-Schaukel und auch mein Gegner holzte bis zum 18. Zug so viel vom Brett, dass es nur auf einen halben Punkt hinauslaufen konnte. Sven hatte da schon längst ins remis eingewilligt. So blieb es David vorbehalten für etwas schachlichen Glanz zu sorgen. Matchwinner war allerdings Philipp, der sich am Samstag krankheitsbedingt schon abgemeldet hatte, dann trotzdem kam und den entscheidenden vollen Punkt zum Mannschaftssieg einfuhr. Toller Einsatz! Dieser Sieg war umso wichtiger, da Alex quasi schon den Niederlagenserien-Audi (vierte Niederlage in Folge) auf dem Brett hatte. Die letzte Eingebung brachte ihm dann doch noch den halben Punkt. Dadurch sind wir jetzt zumindest schon mal wieder Dritter. 🙂 Blieb dann nur noch die abenteuerliche Heimfahrt nach ca. 30cm Neuschnee während der Zeit, die unsere Fahrer Marco S. und Alex souverän meisterten. weiterlesen …

CSC I: Verfolgerspur verloren

Hallo zusammen, Marco T. meinte nach unserer knappen 3,5:4,5-Niederlage im Verfolgerduell gegen die TSG Taucha: „Das hätte auch andersum laufen können.“. Genau und eigentlich sogar ziemlich einfach, denn die Partien von Philipp (wickelte in ein Endspiel statt mit Bauern mehr in eins mit Figur weniger ab) und David (schon auf der Siegerstrasse mit Dame gegen Turm und Figur) endeten statt im erhofften Gewinn im Gegenteil. Das war in ansonsten stark umkämpften Duellen gegen die (größtenteils) Altmeister von „Engelsdorf“ zu viel des Guten. Egal, in der Landesklasse kann man auch Schach spielen … Alles Liebe – Kay   weiterlesen …

VEM 2018: vorzeitiger Titelgewinn des Topfavoriten

Kay konnte auch die sechste Runde siegreich gestalten und steht vorzeitig als Sieger der Vereinsmeisterschaft 2018 fest. Herzlichen Glückwunsch!

Die direkten Verfolger Volkmar und Mathias trennten sich remis, wobei Frank M. mit einem Sieg aufschloss und der Kampf um die weiteren Plätze auf dem Podium somit noch voll im Gange ist. In starker Form zeigte sich Dirk, der mit einem Sieg über Danny diesen weiter in der unteren Tabellenhälfte festnagelte.

Im relativ kompakten Feld ab Platz 5 geht nach oben nichts mehr.  Dort kann sich jeder darauf konzentrieren, für sich nochmal das Beste aus der letzten Runde rauszuholen. Im Fernduell um den Sonderpreis für DWZ <1700 zwischen Dirk und Frank B. hat letzterer die besseren Chancen aufgrund deutlich besserer Wertung.

Tabelle und Ansetzungen der letzten Runde

CSC I: Klarer Sieg im Spitzenspiel der 3. Runde

Guten Abend,

die Erste hat sich mit einem souveränen 5,5:2,5-Sieg im Spitzenspiel gegen den VfB Leipzig II auf den zweiten Platz vorgearbeitet.

Insbesondere im Oberhaus ist jetzt auch der Knoten geplatzt. Dazu der „übliche“ Punkt von unserem 3-aus-3-Bullen Marco S. sowie zwei solide halbe Pünktchen aus dem untersten Unterhaus. Einzig Alex hat sich seinen (vollen) Punkt für das Spitzenspiel am nächsten Spieltag (Fortuna Leipzig!) aufgehoben.

Eine schöne Woche für euch!

Alles Liebe – Kay

 

Br. Chemnitzer SC Aufbau`95 1 VfB Schach Leipzig e.V. 2 5,5:2,5
1 Möller, David Alahmad, Fadi ½:½
2 Czäczine, Anne Claus, Thomas 1:0
3 Tänzer, Marco Kirchhof, Michael 1:0
4 Kempe, Kay Nerlich, Vincent 1:0
5 Sussbauer, Marco Thiergen, Sven 1:0
6 Knorr, Alexander Alvermann, Christian 0:1
7 Hartewig, Philipp Laube, Sören ½:½
8 Müller, Peter Plötz, René ½:½

3. Mannschaft: kurz und (für uns) schmerzlos

Liebe Schachfreunde,

erste beruflich verhinderte Stimmen haben schon Angst um ihren Stammplatz, weil es in nahezu jeder Besetzung bei der Dritten im Moment einfach läuft. Mit einem weiteren deutlichen Sieg zieren wir vorerst die Tabellenspitze. Hauptkonkurrent Döbeln hatte spielfrei und kann zurückschlagen, wenn wir unseren wohlverdienten freien 3. Advent genießen.

Unsere Neukirchener Schachfreunde schenkten uns ein freies Brett. Sehr zur Freude von Andreas, dessen Zeitfonds aufgrund sehr kurzfristigen Einspringens sowieso stark begrenzt war. Somit schaffte es Eddy nicht, der Erste zu sein, aber sein Remis war nach nur wenig mehr als einer Stunde spruchreif. Das Richter’sche Rumpelschach ließ allen Freunden der aggressiven Partieanlage das Herz höher schlagen. Der gegnerische König verirrte sich im Mittelspiel weit nach vorne, um dann irgendwo in der Nähe von h5 Matt gesetzt zu werden. Becky konnte sich mit der angenehmen Aufgabe beschäftigen, ein Turmendspiel mit Mehrbauern und besserer Struktur zu verwandeln und auch Dirks großer Raumvorteil mündete in den vollen Punkt. So war nach etwa zwei Stunden der Mannschaftssieg bereits gesichert und die restlichen drei Partien mündeten schnell in die Punkteteilung.

  SG Neukirchen III 2 : 6 CSC Aufbau ’95 III  
(1576) Lange, Karl-Heinz ½ : ½ Steinhau, Erik (1566)
(1588) Popp, Ulrich 0 : 1 Richter, Vincenzo (1482)
(1519) Hösel, Herbert ½ : ½ Schwenke, Matthias (1520)
(1635) Seifert, Berit ½ : ½ Hartewig, Heinz (1435)
(1381) Becker, Jens 0 : 1 Böhme, Dirk (1371)
(1206) Naumann, Mike ½ : ½ Walz, Edgar (1378)
(1357) Heidrich, Jens 0 : 1 Brewig, Becky (1344)
(756) Kültz, Leonie – : + Koch, Andreas (1139)

Düstere Wolken hängen derzeit über der Zweiten fest, wobei sie sich mit einer 3:5-Niederlage von allen bisherigen Gegnern des Tabellenführers Frankenberg noch am besten schlug. Dabei konnte Sven den Frankenbergern die bisher erste und einzige Brettniederlage beibringen. Die Erste hat sich gut erholt und erneut gewonnen, diesmal 5,5:2,5 gegen den VfB Leipzig II. Neben dem „üblichen“ Punkt von Marco S. ist auch im Oberhaus endlich der Knoten geplatzt. Die Damen waren bereits am letzten Sonntag aktiv und siegten deutlich 3,5:0,5 gegen die „kleinen Mietzen“, welche sogar die Kubikovas aufboten. Richtungsweisend könnte hier das nächste Spiel gegen den nicht zu unterschätzenden „SV Peglau“ sein.

Dritte (und Erste) im Aufwärtstrend, der Rest „so lala“

Nach dem Unterzahlsieg in der 1. Runde stellte das Schicksal die Dritte auf die Probe, denn unser Angstgegner Eppendorf war zu Gast. Die Bilanz, soweit das Portal zurückblicken lässt: zweimal Unentschieden, zweimal „Knapp daneben ist auch vorbei.“

Doch auch Eppendorf scheint von der Landflucht der Schachspieler nicht verschont zu bleiben oder haben sie nur Mitleid mit uns?! Auf jeden Fall gaben sie uns diesmal eine positive Vorgabe mit auf den Weg, was Vincenzos Aktivität im Spiellokal auf Begrüßung und Verabschiedung reduzierte. Auch sonst lief es wie am Schnürchen. Friedrich und Becky machten ordentlich Betrieb und konnten genau wie Heinz gewinnen. Der Rest remisierte, zum Teil glücklich, aber irgendwie auch verdient, wenn der Gegner sich genauso dusselig anstellt. Wir haben ja alle keine wirkliche Ahnung vom Schach, wie unser Vereinspoet Mathias immer wieder betont. Ganz vorne wurde zuletzt gespielt und der schwarze Springer sah irgendwie besser als der weiße Läufer im Endspiel aus. In der Endstellung spuckt der Computer eine Bewertung von -5 aus, die zugrunde liegenden Zugfolgen verstehe ich dennoch nicht wirklich … Dann scheint mir doch eher Dannys Einwurf plausibel, für den der Springer aber leider in die falsche Richtung gehüpft ist.

Ein überzeugender 6:2-Kantersieg lässt uns nach zwei Runden sogar besser da stehen als vor drei Jahren, als wir knapp am Aufstieg vorbei geschrammt sind. Damals in Runde 2 eine 3,5 : 4,5 – Pleite – zu Hause gegen Eppendorf!

Auch andere Mannschaften haben jüngst gespielt. Die 1. Mannschaft konnte ebenso den Angstgegner (hier Wilkau-Haßlau) bezwingen (siehe gesonderter Bericht). Die Zweite ist noch nicht so richtig in Fahrt gekommen und das Aufstiegsgespenst scheint nach dem 4:4 gegen Seiffen in dieser Saison anderswo zu spuken.

Ebenfalls an jenem Wochenende war der Nachwuchs aktiv. Am Samstag fand die erste Doppelrunde u16 statt, zweimal USG.  Gegen deren Dritte scheiterte diesmal das Unterhaus, was eine knappe Niederlage nach sich zog. Paula vergaß dabei zwischendurch leider das Drücken der Uhr, sodass am Ende die Zeit fehlte. Auf jeden Fall gebührt ihrem Gegner ein Lob für Fairplay, denn er ließ die Zeit nicht ablaufen sondern spielte nach etwas Nachdenken einen Zug, ohne dass seine Uhr in Gang gewesen wäre. Danach wurde an der dezimierten USG IV mit 3,5 : 0,5 Rache genommen, wobei auch Beas Partie zwischenzeitlich eher nach einem Sieg aussah.

Die Damen waren bereits Ende Oktober aktiv. Zunächst erfolgte ein überlegener 3,5 : 0,5 – Sieg gegen zahlenmäßig gleichwertige Coswigerinnen. Am nächsten Tag zog eine deutlich veränderte Mannschaft – ohne Anne und Kathrin – gegen Zugzwang Berlin knapp den Kürzeren (oder die Kürzere? :-)). Wobei ich mich frage, was diese Mannschaft in der Sachsen-Staffel macht, während Leipzig in der nördlicher orientierten Staffel mit Magdeburg und Lehrte spielt.