von Mathias
Es war das erwartete „Familientreffen“, unser liebgewonnener „Zweier“, es war fröhlich, organisatorische Unebenheiten wurden weggelächelt oder auch weggetrunken, es war wie immer. Schön. Nein es war nicht wie immer, den so mancher hatte ein Gefühl, wie von oben beobachtet zu werden. Das Herz einer der Legenden unserer Vergleichskämpfe hat vor 2 Wochen aufgehört zu schlagen, Jens Becher. Das macht betroffen, das macht traurig, macht Vergänglichkeit bewusst und schürt wohl auch Zuversicht. Sicher kennen viele die Texte von Rabindranath Tagore (indischer Philosoph und Dichter, im Jahr 1913 erhielt er den Nobelpreis für Literatur), der sagte: „Wolken schweben aus anderen Tagen in mein Leben, nicht länger, um Regen oder Sturm abzuwerfen, sondern um meinem Sonnenuntergangshimmel Farbe zu verleihen.“
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