BMM u10: Spagat zwischen Einsatz aller und Qualifikation geglückt

Bereits etwas länger her, nämlich am Wochenende 13./14.01. fand die diesjährige BMM u10 statt. Am Samstag waren diesmal (aus Terminmangel) vier Runden zu spielen. Es taten sich aber viele Stimmen hervor, dass das der Qualität nicht dienlich ist und nicht als planmäßiges Konzept für die Zukunft taugt.

Wir standen vor dem Dilemma, dass wir dieses Jahr um die ganz vorderen Plätze mitspielen, gleichzeitig aber den Grundstein für eine zusammenwachsende Mädchenmannschaft legen wollten. Aus Personalmangel kam nur eine Mannschaft zustande, sodass letztendlich ein Hybrid antrat: Moritz spielte mit und hinten wurde fröhlich zwischen Paula, Marie und John getauscht.

Mit dieser Taktik wuselten wir uns gut durchs Feld, unsere Unerfahreneren bekamen Spielpraxis und letztlich erreichten wir den 4. Rang, der zur Teilnahme an der SMM-Vorrunde berechtigt. Herzlichen Glückwunsch!

Laura konnte sich am 1. Brett viel besser behaupten als noch im vergangenen Jahr und erreichte trotz kleinem Durchhänger in der Mitte des Turniers starke 4 aus 7, darunter einen Sieg gegen das Spitzenbrett des Siegers Wilkau-Haßlau! Die gleiche Punktzahl erreichte Bea am dritten Brett. Es gelang ihr damit leider nicht so zu dominieren wie im letzten Jahr. Dann halt bei der BEM wieder! 😉 Den Abräumer spielte dafür diesmal Moritz an Brett 2 mit 5 Punkten aus 6 Partien. Ganz hinten hieß es wieder Erfahrung sammeln. Dass dabei noch nicht allzuviel Zählbares heraussprang, ist nicht schlimm. Paula gelang es dieses Jahr immerhin, eine Partie für sich zu entscheiden.