Das Abstiegsgespenst auf Abstand gehalten

von Mathias

Während des Rollens zur Steinwiese, um das Telekom-Auto mit Postsäcken zu füllen, sendete MDR-Info einen Ausschnitt aus einer Rede von Willi Stoph (von 1955 bis 1960 Verteidigungsminister) vom 01. März 1956, dem Tag der Gründung der NVA, die Älteren erinnern sich, was da früher, am ersten Tag im Frühlingsmonat März gefeiert wurde, nicht nur der Geburtstag von Frank Leonhardt. Nun ja, ein Zeichen?!? Verteidigung gegen die Drohungen der Abstiegsgespenster…?!? Die Erste und Zweite mit Heimspielen und beide tabellarisch leicht in Nöten.


Elisabeth I. (1533 – 1603, Königin von England) soll gesagt haben: „Trag oder schlag! Damit du nicht geschlagen wirst, schlag selbst!“
Gegen TV Freiberg in Bestbesetzung kein leichtes Unterfangen. Mathias erreichte bereits nach 2 Stunden ein Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern, wissend, dass solche Endspiele immer(!) Remis sind, erfolgte die Punkteteilung. Stimmen meinten, das Resultat sei absehbar…, möglich, Andreas Scholz warf bisher beachtliche 4 aus 5 in die Punktewaage. Danach brach das Oberhaus auseinander. Alexander und Philipp von Beginn an im Verteidigungsmodus, na ja 1. März eben, Alex hätte sich vermutlich mit dem Einstieg ins Endspiel befreien können, ja hätte, hätte. Philipp konnte dem Trommelfeuer der Sticheleien von Thomas Radke lange geschickt standhalten, bis der Druck dann übermächtig wurde. Peter mit einem wohl sicheren Remis, wenn Peter die Türme auf dem Brett behält. Alles runtergetauscht und dann lächelt bei Clemens Göhler ein verschmitzter Freibauer, ohne die Türme (s)ein siegbringendes Lächeln. Mika`s Partie war sehr, sehr schade, denn Mika hatte seinen schwarzen Steinen vernichtende Angriffsflügel angeklebt. Mika legte sich in aller Ruhe die gegnerische Königsbastion zurecht. Klasse gespielt, aber der Gegner konnte mit dem Schwung einer Abrissbirne eine Linie öffnen und war schneller als Mika. Schade, trotzdem tolle Partie! Heiko gegen Freiberger Urgestein Bernd Schäfer, Heiko hatte einen schweren Stand und die Punkteteilung ist aller Ehren wert. Danny mit einer feinen Endspielklinge, eine halboffene Linie und die präzisen Springermanöver mit Batterie der Türme dahinter führten zum einzigen Sieg am heutigen Tage. Jörg kämpfte mit Abstand am längsten, aber jener boshafte und am Ende vergiftete Freibauer am Damenflügel machte jedes aufopfernde Lavieren zunichte.

Gegen Freiberg kann man verlieren, liegen die Freiberger doch nur einen MP hinter Spitzenreiter SV Erzgebirge Stollberg.

Danke übrigens Thomas Radke für die Nutzung der tollen Foto-Knipsmaschine!

Für Dirk B. war der Besuch der Freiberger Freunde sogar ein Segen, die Bierreserven sind so gut wie alle!

CSC-Aufbau II gegen TV Freiberg 1844 2,0:6,0

1 Knorr, Alexander    – Herold, Lars               0:1
2 Hartewig, Philipp   – Radke, Thomas         0:1
3 Zielke, Mika               – Juhrs, Daniel              0:1
4 Müller, Peter             – Göhler, Clemens      0:1
5 Puschmann, Jörg    – Schäfer, Kay               0:1
6 Kaden, Heiko            – Schäfer, Bernd         ½:½
7 Becker, Mathias      – Scholz, Andreas      ½:½
8 Brand, Danny           – Zimmermann, Falk 1:0

Ein Hochgenuss auf der einen Seite und absolut nichts für schwache Nerven auf der anderen, war das Duell unserer Ersten gegen SG Turm Leipzig. Paula, Anne und Marco zauberten, bei Norman und David konnte ich teils nicht hinsehen, unglaubliche Schlachten und für mich wohl einfach zu aufregend.

Die weiteren Resultate:
CSC-Aufbau gegen SG Turm Leipzig 6,0:2,0 (Jubel, 2. Sieg!)
Burgstädter SK 1914 gegen CSC-Aufbau III 2,5:5,5
Zwickauer SC III gegen CSC Aufbau IV 3,5:4,5 (Tabellenführung behauptet!)

Die Bilder…

 

Und bei der Ersten sah es so aus: