Mai 08

Verabschiedung aus dem Olymp mit toller Feier

Hallo liebe CSC-Familie,

 

ein weiteres japanisches Sprichwort sagt „Ein Mensch lernt wenig von seinem Siege, aber viel von seiner Niederlage“.

In Anbetracht jener weisen Worte konnten wir in der vergangenen Saison sehr viel lernen! Wir traten heute erstmals in „Stamm“ an, was eine große Freude war, trotzdem war der Aufsteiger in die Oberliga überlegen:
1     Holzinger, Ulrich     –       Hoffmann, Hendrik        0:1
2     Möller, David          –      Heistermann, Till            0:1
3     Czäczine, Anne      –       Schultz, Andreas           0:1
4     Kempe, Kay           –      Römling, Sven               0:1
5     Tänzer, Marco        –      Schötzig, Andreas          1:0
6     Opp, Holger           –      Limpert, Michael            1:0
7     Sussbauer, Marco   –      Dobierzin, Olaf              ½:½
8     Becker, Mathias      –      Hartmann, Uwe             0:1

Wir suchen heute nicht nach wenn und hätte vielleicht…, es ist wie es ist und wir werden kommende Saison eine erfolgreiche Mannschaft aufstellen, die den Weg zurück in den sächsischen Schacholymp findet.

Immerhin gelang es 4 Spielern die 50% zu erreichen, das sind Marco Tänzer mit 4 aus 8, Holger Opp ebenfalls mit 4 aus 8, Peter Müller mit 1 aus 2 und Sven Hahlbeck ebenfalls mit 1 aus 2.
Hätten die 3 Chemnitzer Mannschaften gewonnen, so wie es Günter Schmidt und ich gestern „mit festem Handschlag beschlossen“, wäre die USG aufgestiegen, so kam es wie von Mario Mahn in der gestrigen „Freien Presse“ beschrieben: „Vor allem …das punkten von CSC Aufbau gegen Spitzenreiter SGL III wäre eine Überraschung, denn die Aufbau-Denksportler sind schon so gut wie abgestiegen…“
                      Zwei der 3 Chemnitzer Mannschaften gewannen…, egal, wir feierten eben in wunderschöner Umgebung und Atmosphäre (siehe die Bilder) den Aufstieg der Zweiten, denn der 4,5 zu 3,5 Sieg beim SV Marienberg reichte zum Titel!

Nicht unerwähnt sollte bleiben, die Erste besitzt endlich wieder ein „Schwein“ (im Bild 09 auf dem Tisch gut zu erkennen) und konnte (Dank der Saison) die tolle Feier finanzieren. Danke Volkmar und Danny für die Organisation und das überaus leckere Grillen!!

Unbedingt zu erwähnen ist, Kay Kempe wurde erneut Grand-Prix-Sieger, herzliche Gratulation – Bild 10 und 11 zeigen die Ehrung!

Bitte daran denken, kommendes Wochenende ist Trainingslager und am Sonnabend 10.06.2017 unser 37. CSC Aufbau Mannschafts-Blitzturnier.

 

Mathias

 

 

Apr 11

Ein Tabellenletzter wünscht frohe Ostern

Hallo liebe CSC-Familie,

 

ein japanisches Sprichwort sagt „Es ist schädlich, nur Siege und keine Niederlage zu kennen“.

Trotzdem, wie kann man einen so wunderschönen, sonnigen Frühlingstag in Gardinen aus nachtdunklen Schatten hüllen? 2 Siege in den letzten beiden Runden hätten Licht geflutet, nun ist Nacht. Wir wollten als Glorreiche Sieben in die Marathonstadt Leipzig rollen, 6 kamen an und das war heute wahrlich zu wenig, zumal Kay und Anne einen rabenschwarzen Tag erwischten und auch im Unterhaus war wohl auch mehr Schatten als Licht.                                                                                                              

               

Br.          SG Leipzig 4             –              CSC Aufbau`95      6:2
1             Liedtke, Matthias     –              Holzinger, Ulrich      +:-
2             Gempe, Thomas      –              Möller, David          +:-
3             Greger, Ubald          –              Czäczine, Anne      1:0
4             Halas, Julia              –              Kempe, Kay           1:0
5             Gempe, Anet          –              Opp, Holger          ½:½
6             Sonntag, Hermann   –              Sussbauer, Marco  ½:½
7             Eilert, André            –              Becker, Mathias     ½:½
8             Lauckner, Jörg         –              Brand, Volkmar      ½:½

 

1             SG Leipzig III               12:4       37.5
2             SV Dresden-Leuben     12:4       36.5
3             USG Chemnitz             11:5       36.0
4             Spielver. Ebersbach      10:6       33.5
5             SV Bannewitz              8:8         33.0      
6             Eiche Reichenbrand      7:9         33.0
7             SG Leipzig IV               7:9         30.5
8             Wilkau-Haßlau              5:11       28.0
9             SV Lok Engelsdorf        5:11       27.0
10           CSC Aufbau`95        3:13       25.0

 

Das war es dann wohl, aber dafür steigt unsere grandiose Zweite auf, das Duell Tabellenzweiter CSC Aufbau 95 e.V. II gegen Tabellenerster SV Lengefeld  endete 4,5 : 3,5!
Die letzte Runde am 07.05.2017 bringt 2x ein Auswärtsspiel des Tabellenführers beim Tabellenletzten:
CSC Aufbau ´95 – SG Leipzig III
SV Marienberg – CSC Aufbau 95 e.V. II

 

Beste Grüße sendet und ein frohes Osterfest wünscht Mathias

Mrz 19

Wieviel Pech passt in einen Tag?!?

Hallo liebe CSC-Familie,

 

wie gesagt wenn es gelingt Wilkau-Haßlau und SG Leipzig IV zu bezwingen wird Licht! Also starteten wir nach etwa 3,5 Stunden mit euphorischer 0,5:3,5 Führung! Kay, ja man darf es so sagen zerschmetterte Petra Schulz, Marco (S) steuerte nach einem Fingerfehler seines Gegners das Boot sicher in den Hafen, David erspielte eine keineswegs friedliche Punkteteilung und Mathias gewann nach einem (erstaunlichen!) Qualitätsopfer. Wunderbar, die Weilt war rein und das Licht nahm unsere Farben an…, zumal keiner wirklich auf Verlust stand.

Uns fehlte 1 Punkt zur Glücksseligkeit und plötzlich zog uns ein mit Pech verkleistertes Seil den dunklen Tiefen der Roten Laterne entgegen. 3,5:3,5 und Marco (T) hatte 2 Türme und alle 4 Leichtfiguren gegen Dame und alle 4 Leichtfiguren Ralph Schürers. Stabile Stellung und Marco begann zu arbeiten, ich bewundere stets Marcos tiefe Ideen, heute ein glanzvolles Figurenopfer in eher unklarer Stellung und dann eine brillante Zugfolge…, Marco schiebt seinen schwarzen Bauern auf die Grundreihe und plötzlich entsteht ein bizarres Bild aus Schachgeboten Ralph Schürers die zum Matt führen…, Marco musste selbst Schach geben und erst danach(!!) seinen schwarzen Bauern auf die Grundreihe zupfen, dann verwandelt sich dieser nämlich mit brachialem Schach zur Dame, gefolgt von Matt und wir schicken Wilkau in die Landesklasse.

Die Welt kann grausam sein, denn die Partie von Marco Tänzer war ein kleines Meisterwerk!

Br.          Wilkau-Haßlau                 –          CSC Aufbau`95  4,5:3,5
1             Schaarschmidt, Kay        –          Möller, David    ½:½
2             Bindig, Markus                 –          Czäczine, Anne  1:0
3             Schulz, Petra                     –          Kempe, Kay       0:1
4             Schürer, Ralph                  –          Tänzer, Marco   1:0
5             Schuffenhauer, Uwe        –           Opp, Holger       1:0
6             Rivera Boris, Miguel         –          Sussbauer, Marco 0:1
7             Simon, Tessa                    –          Becker, Mathias 0:1
8             Schuffenhauer, Robert     –          Brand, Volkmar 1:0

 

1             SV Dresden-Leuben      12:2       34.0
2             SG Leipzig III                    10:4       32.5
3             USG Chemnitz                 9:5          30.5
4             Spielver. Ebersbach       9:5          29.5
5             Eiche Reichenbrand      7:5          29.5      
6             SV Bannewitz                   6:8          28.5
7             Wilkau-Haßlau                5:9          25.0
8             SG Leipzig IV                    5:9          24.5
9             SV Lok Engelsdorf          4:10       23.0
10           CSC Aufbau`95               3:11       23.0

 

Hier die weiteren CSC-Resultate:
CSC Aufbau`95 II              –              SG Blumenau II               5,5:2,5 (wir Tabellenzweiter)
SG Neukirchen III            –              CSC Aufbau 95 III             4,5:3,5 (wir auf Platz 7 der Tabelle und die Saison der 2. Bezirksklasse ist beendet)
Weiter geht es zu am 8. Runde am 09.04.2017
SG Leipzig IV                   :              CSC Aufbau ´95
CSC Aufbau 95 e.V. II     :              SV Lengefeld (2. gegen 1.!)

 

Also dann, folgen wir Wilhelm Busch (1832 – 1908, Zeichner, Maler und Schriftsteller, Quelle „Die fromme Helene“ 1872), der sagte: „Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör“

 

Mit den besten Grüßen …und Prost!

 

 

Mathias

Mrz 19

3. Mannschaft: Abschluss passend zur Saison

von Erik Steinhau

Für die 3. Mannschaft ist mit der 7. Runde die Saison schon wieder vorbei. In freundschaftlich gelöster Atmosphäre traten wir bei den Sportfreunden in Neukirchen an.

Recht friedlich begann dann auch der Vormittag. Heinz kann sich rühmen, sein Remis schneller als Eddy eingebracht zu haben. Friedrich zog mit selbigem Ergebnis nach. Uli Popp spielt scheinbar im falschen Verein, öffnete er doch mit einem Bauernsturm Werners Königsstellung und fügte uns die erste Niederlage zu. Frank hatte sich schon beim Abtausch in der Eröffnung beschummeln lassen und musste ebenfalls die Segel streichen.

Einmal mehr konnte Becky die Hoffnung aufrecht erhalten. Im Schwerfigurenendspiel hatte sie plötzlich eine solche mehr und verwandelte sicher. Dirk hatte ein Turmendspiel mit Mehrbauer. Unglücklicherweise befand sich dieser aber am Rand, sodass es nur zum Remis reichte. Ich durfte als letzter mit ungleichfarbigen Läufern kämpfen und konnte nach Abwehr des letzten Tricks ebenfalls in den Remishafen einlaufen. Aber ein Unentschieden gegen „Bobby“ Fischer ist ja auch was. 🙂

Wer mitgezählt hat, merkt: Auch das letzte Ergebnis fügt sich passend in die durchwachsene Saison ein. Folglich haben auch nur unsere starken Abräumer im Unterhaus, Becky (4,5 aus 6) und Eddy (4 aus 6), mehr als 50 % erreicht. Vor allem an den vorderen Brettern erwiesen sich viele Mannschaften als zu stark. Nun heißt es, nächste Saison nicht wieder die hellrote Laterne zu bekommen.

 

SG Neukirchen III 4,5 : 3,5 CSC Aufbau ’95 III
Popp, Ulrich (1633) 1 : 0 (1631) Nitzsche, Werner
Fischer, Peter (1689) 0,5 : 0,5 (1548) Steinhau, Erik
Rümmler, Gottfried (1622) 0,5 : 0,5 (1430) Hartewig, Heinz
Seifert, Berit (1635) 0,5 : 0,5 (1411) Böhme, Dirk
Hösel, Herbert (1461) 1 : 0 (1443) Buschmann, Frank
Heidrich, Jens (1344) 0 : 1 (1190) Brewig, Becky
Naumann, Mike (1256) 0,5 : 0,5 (1334) Walz, Edgar
Becker, Jens (1365) 0,5 : 0,5 (1124) Franke, Friedrich

 

1. Einheit Börnichen 11 32,5
2. Siebenlehner SV II 9 30,0
3. SG Neukirchen III 9 28,0
4. Burgstädter TSV II 8 27,0
5. SK Geringswalde 6 27,0
6. SV Eppendorf 5 26,5
7. CSC Aufbau ’95 III 5 26,0
8. ESV Lok Döbeln II 3 26,0

Mrz 03

BEM u8: Zwei u6-Talente am Start

Die BEM u8 findet traditionell als Schnellschachturnier am letzten Sonntag der Winterferien in Wilkau-Haßlau statt. Dieses Jahr fanden unsere beiden jüngsten Vereinsmitglieder, Altersschnitt ziemlich genau 6 Jahre, den Weg dorthin.

Paula konnte im achtköpfigen Mädchenfeld ordentlich mitmischen und belegte souverän den Silberrang, der Abstand nach hinten betrug schon zwei Punkte! Sie bestätigte damit auch ihre vielfach guten Partieansätze bei der BMM u10. Nachdem sie im letzten Jahr schon als Familienmitglied SEM-Luft schnuppern durfte, kann sie dieses Jahr selbst die Bretter unsicher machen.

Im stark besetzten Turnier der Jungen erspielte sich John 2,5 Punkte, was für einen Platz im hinteren Mittelfeld reichte. Erste Erfahrungen sammeln und vor allem den Spaß am Spiel entwickeln sollten aber in diesem Alter noch die Priorität genießen. Und wir dürfen nicht vergessen, dass alle beide noch weitere zwei Jahre in der u8 spielen!

Feb 15

BEM 2017: kleines Team, große Wirkung

Von fünf potentiellen Teilnehmern konnten nur drei die Reise in den Geyerschen Wald antreten. Einmal lag es an der Terminkollision mit dem Urlaub und die am Freitag beim Training noch putzmunter wirkende Bea musste am Samstag nicht am Schachbrett, sondern daheim gegen tückische kleine Invasoren im eigenen Körper kämpfen. So spielten nur Moritz in der u10, Becky in der u14w und Vincenzo in der u18 mit.

Moritz hatte es als Setzlistenplatz 14 von 18 nominell schwer, aber Wertzahlen bedeuten in dieser Altersklasse oftmals nicht ganz so viel. Nach einer Auftaktniederlage legte er los wie die Feuerwehr und holte 5 Punkte aus den restlichen 6 Partien. Teilweise war auch ein wenig Glück dabei. So kam er gegen den an 2 gesetzten Quentin Heiser (DWZ 1303) gut aus der Eröffnung heraus, ließ aber den Einbruch auf dem Königsflügel zu. Bei der Verwertung mangelte es dem Gegner aber an der nötigen Konzentration und er war plötzlich um einen Turm ärmer, was Moritz zu einem enorm wichtigen vollen Punkt verwandelte. Der Lohn für die konstante Leistung war die Bronzemedaille und die direkte Qualifikation zur SEM.

Becky hatte sich mit der letzten Schulwoche einen besseren Zeitraum für die Zwangspause herausgesucht als ihre Schwester. Man merkte ihr aber dennoch an, dass sie nur mühsam aufgepäppelt wurde. Gegen die Spielerinnen der oberen Tabellenhälfte sprang diesmal nichts Zählbares heraus. In den weiteren vier Runden konnte sie allerdings 3,5 Punkte erkämpfen, die für einen Platz beim SEM-Qualiturnier genügen.

Vincenzo ging als Außenseiter ins Turnier. Über diese Rolle kam er leider nicht hinaus und erreichte einen kampflosen Punkt sowie zwei Remisen, darunter einen Achtungserfolg gegen den späteren Drittplatzierten (DWZ 1765). Immerhin konnte er ähnlich wie die erste Männermannschaft den Erhalt der „Roten Laterne“ abwenden.

Vielleicht gelingt es unseren verhinderten Spielerinnen, noch einen Freiplatz für das Qualiturnier zu ergattern. Außerdem sind am Ferienende noch unsere u6-Talente bei der BEM u8 am Start. Im nächsten Jahr können wir dann hoffentlich wieder in voller Mannschaftsstärke angreifen.

Feb 05

1. Mannschaft: Knapp an der Roten Laterne vorbei …

von Mathias Becker

Wie stand letztens in der „Rochade“: „Nur ein wirklich starker Spieler weiß, wie schwach er spielt.“ (Tartakower), na dann tummeln sich doch einige wirklich starke Spieler in unseren Reihen.

Dabei zeigte die Eiche heute jene Seite ohne Rinde. Mit wenigen Axtschlägen hätten wir die sonst starke Eiche ummachen können. David zelebrierte Schach vom Allerfeinsten, wie kann man einen Sachsenmeister so wunderbar weichkneten…, aber damit war die Axt dann bereits stumpf, wobei sich Anne, Volkmar und auch Marco (T) sehr achtbar schlugen. Einzig Marco (S) geriet von Anfang an in unangenehmes Fahrwasser, was Hans-Ulrich Döring souverän einfuhr. Kay sah Marco (S) und Mathias auf der Verlustschiene, musste somit etwas tun und traf nicht die Eiche sondern den eigenen Finger. Auch Peter warf sein (fast) gewonnenes Endspiel einzügig fort. Mathias stand übrigens nicht schlecht und das Endspiel war laut Fritz sogar gewonnen, alles richtig gemacht, nur am händeschüttelnden Remispunkt muss ich Df6 finden, was die Damen tauscht… und Fritz gewinnt, aber ob ich das alles gefunden hätte…, leise Zweifel sind berechtigt.

Das hätte uns beinahe die Rote Laterne angeheftet.

 

Brett CSC Aufbau ’95 3 : 5 Eiche Reichenbrand
1 Möller, David 1 : 0 Fuchs, Florian
2 Czäczine, Anne ½ : ½ Kyas, Jürgen
3 Kempe, Kay 0 : 1 Albert, Jörg
4 Tänzer, Marco ½ : ½ Kötzsch, Ulrich
5 Sussbauer, Marco 0 : 1 Döring, Hans-Ulrich
6 Becker, Mathias ½ : ½ Weißpflog, Janek
7 Brand, Volkmar ½ : ½ Waltenberger, Udo
8 Müller, Peter 0 : 1 Wetzig, Dirk

 

1 SV Dresden-Leuben 10 : 2 28,5
2 USG Chemnitz 9 : 3 27,0
3 SV Ebersbach 9 : 3 27,0
4 SG Leipzig III 8 : 4 27,5
5 Eiche Reichenbrand 7 : 5 26,5
6 SV Bannewitz 4 : 8 24,0
7 SG Leipzig IV 4 : 8 20,5
8 SVM Wilkau-Haßlau 3 : 9 20,5
9 CSC Aufbau ’95 3 : 9 19,5
10 SV Lok Engelsdorf 3 : 9 19,0

Es gilt, wenn wir Wilkau-Haßlau und SG Leipzig IV bezwingen können, wird Licht!

Hier die weiteren CSC-Resultate:

TSV Elektronik Gornsdorf 4 : 4 CSC Aufbau ’95 II (Tabellenzweiter)
CSC Aufbau ’95 III 2,5 : 5,5 Siebenlehner SV II (die Dritte ist Tabellensechster)

Feb 05

3. Mannschaft: Zurück im Mittelfeld

von Erik Steinhau

Erstmals seit längerer Zeit müssen wir uns (saisonübergreifend) die oberen Tabellenplätze aus größerer Entfernung ansehen. Waren unsere Begegnungen bisher meist eine knappe Angelegenheit, gab es heute gegen die Gäste aus Siebenlehn einen deutlicheren Denkzettel. Dabei agierte, fast spiegelbildlich zur vergangenen Runde, heute das Unterhaus eher unglücklich.

Schon nach 90 Minuten gab es die ersten Einigungen, mit denen Eddy, Erik und Werner je einen halben Punkt einbrachten. Ab da ging es erneut rapide bergab. Vincenzo ließ sich die Dame einsperren und Frank verlor infolge einer fiesen Fesselung gleich mehrere Einheiten des Fußvolks, was uns schon an den Rand des Abgrunds brachte. Auch Heinz war durch verschleppte Entwicklung in die Passivität geraten und einer von Dirks Bauern war ebenso Opfer einer Fesselung geworden. Einzig Matthias hatte mit seinem Königsangriff eine Qualität gewonnen.

Heinz konnte nach Materialabtausch im einfach verlorenen Endspiel nicht mehr lange gegenhalten, womit der Verlust des Mannschaftskampfes bereits besiegelt wurde. In der Folge hatten weder Dirks Gegner noch Matthias große Ambitionen, den Sonntagnachmittag mit einer Übung zur Verwertung eines Endspielvorteils zu verbringen und einigten sich jeweils friedlich mit ihrem Gegner.

Unter den wachsamen Augen der ersten Mannschaft haben wir uns heute nicht gerade für Höheres empfohlen, aber bedauerlicherweise hat sich jene offenbar von unserer mäßigen Qualität anstecken lassen, wie ihr Mathias‘ Bericht entnehmen könnt. Uns bleibt nur noch eine weitere Begegnung, in der wir hoffentlich einen versöhnlichen Saisonabschluss erreichen können.

 

CSC Aufbau ’95 III 2,5 : 5,5 Siebenlehner SV II
Nitzsche, Werner (1631) 0,5 : 0,5 (1542) Kirchhübel, Rainer
Steinhau, Erik (1548) 0,5 : 0,5 (1483) Stief, Peter
Schwenke, Matthias (1527) 0,5 : 0,5 (1455) Kühner, Lothar
Hartewig, Heinz (1430) 0 : 1 (1404) Högel, Pascal
Böhme, Dirk (1411) 0,5 : 0,5 (1531) Lutze, Ronald
Walz, Edgar (1334) 0,5 : 0,5 (1335) Schöne, Siegfried
Buschmann, Frank (1443) 0 : 1 (1319) Schöne, Jürgen
Richter, Vincenzo (1395) 0 : 1 (1155) Vogel, Dieter

 

1. Einheit Börnichen 10 28,5
2. Siebenlehner SV II 8 26,0
3. SG Neukirchen III 6 19,5
4. Burgstädter TSV II 6 22,0
5. SK Geringswalde 5 23,0
6. CSC Aufbau III 5 22,5
7. SV Eppendorf 3 18,5
8. ESV Lok Döbeln II 3 23,0

Bemerkung: Eppendorf und Neukirchen III haben noch ein Spiel weniger.

Feb 02

BMM u10 – Bewährungsprobe für die neue Generation

Am 14.01. sowie dem Wochenende 21./22.01. fand die diesjährige BMM u10 statt. Es ist das erste Mal seit längerer Zeit, dass wir wieder eine Gruppe junger Talente zu einer schlagkräftigen Mannschaft zusammenstellen konnten. Am Ende konnten wir Platz 8 erreichen und unseren Setzlistenplatz 9 sogar übertreffen. Auch zeigt der Blick auf die ausführliche Tabelle, dass wir von den umliegenden Mannschaften die meisten Gegner aus dem oberen Tabellendrittel hatten.

Von den sieben Runden konnten zwei Begegnungen gewonnen werden, aber es wurden auch nur die zwei Wettkämpfe gegen die topgesetzten Mannschaften Wilkau I und USG I verloren. Dafür stehen drei Unentschieden, u.a. gegen Platz 2 (Wilkau II) und Platz 4 (Niederwiesa I) zu Buche. Vor allem unsere beiden mittleren Bretter waren großartige Punktesammler. Hervorzuheben ist unbedingt auch, dass der größte Teil der Mannschaft noch u9 ist und wir im nächsten Jahr nahezu unverändert antreten können.

Laura an Brett 1 hatte naturgemäß mit den stärksten Gegnern zu tun, die ihr überwiegend zahlenmäßig und spielerisch noch überlegen waren. Manchmal spielte sie an entscheidenden Stellen auch noch zu schnell. Dennoch konnte sie 2 Punkte aus 7 Partien und viele schachliche Erkenntnisse mitnehmen.

Brett 2 wurde in allen Spielen von Moritz besetzt. Er konnte 4 Punkte erringen, wobei zwei Niederlagen dem deutlich stärkeren Gegner geschuldet waren. Manchmal machte er es sich durch geringen Bedenkzeitverbrauch gerade in gewonnenen Stellungen noch unnötig schwer.

Bea war mit 5 aus 6 das Rückgrat der Mannschaft an Brett 3. Für ihr Alter und ihre Spielstärke zeigte sie bereits solides Schach. Da sie in der 1. Runde verhindert war, konnte sie leider nicht mit um den Titel des/der Brettbesten mitkämpfen, der an einen Spieler mit 6 Punkten vergeben wurde.

Fiona und Paula mussten sich mit Lerneffekten und dem Spaß am Spiel zufrieden geben. Paula als unser Küken stellte sich jedoch keineswegs als einfacher Punktelieferant heraus, sondern hatte vielmehr einige Male ihren Gegner in die eigene Hälfte gedrängt. Zur Entwicklung des „Killerinstinktes“ für die Verwertung des Vorteils bleiben ihr natürlich noch viele, viele Jahre in u8 und u10.

Jan 22

3. Mannschaft: Knapp und wieder in die falsche Richtung

(von Erik Steinhau)

An einem schönen Wintertag kamen unsere Gäste aus Börnichen. Einer von ihnen etwas später, weil die Gelben Engel sein Gefährt aus dem Weiß wieder auf besser befahrbaren Untergrund ziehen mussten. Auf unserer Seite war bis auf Jörg, der uns nur auswärtig die Daumen drücken konnte, die Stammmannschaft (wenn man sie so nennen will) komplett verfügbar. Das bescherte sogar unserem Eddy einen Ruhetag. So unterschiedlich wie die Meinungen zum Winterwetter waren auch die Entwicklungen auf den Brettern.

Zuerst willigte Friedrich in ein Remis ein, wobei das Brett noch ziemlich unübersichtlich war. Matthias folgte ebenfalls mit einem Remis. Derweil gewann Becky erst den h3-Bauern und überspielte wenig später ihren Gegner. Eine starke Leistung!

Der Strom guter Nachrichten riss aber bald ab. Werner quälte sich durch ein Endspiel Springer gegen Läufer, wobei er den flexibleren Gaul nicht aufhalten konnte. Heinz büßte die Qualität und wenig später die Partie ein. Dirk sorgte zwischenzeitlich für einen Lichtblick, auch wenn den Umstehenden dem Vernehmen nach die Vorteilsverwertung zu lange dauerte. Frank hatte für die Qualität weit fortgeschrittene freie Bauern, kam aber über die Punkteteilung leider nicht hinaus. Ich selbst spielte zwar als Letzter, nach den verpufften Angriffsbemühungen führten aber die schlecht koordinierten Figuren bereits zu einer passiven Stellung. Ein unmotivierter Befreiungsversuch in der Zeitnot beschleunigte den Partieverlust.

So haben wir gegen den alten und neuen Tabellenführer eine knappe Niederlage erlitten und dürfen evtl. gehegten Aufstiegsträumen erstmal aus der Ferne nachschauen. Die Aufgaben werden nicht leichter, so stehen uns noch Platz 2 und 3 in den verbleibenden Runden bevor. Nachfolgend die Details für Statistiker:

 

CSC Aufbau ’95 III   3,5 : 4,5   Einheit Börnichen
Werner Nitzsche (1631) 0 : 1 (1656) Horst Heinich
Erik Steinhau (1548) 0 : 1 (1592) Rüdiger Zils
Matthias Schwenke (1527) 0,5 : 0,5 (1591) Jürgen Heinich
Heinz Hartewig (1430) 0 : 1 (1555) Bernd Neudert
Dirk Böhme (1411) 1 : 0 (1544) Michael Kötz
Frank Buschmann (1443) 0,5 : 0,5 (1429) Klaus Nestler
Becky Brewig (1239) 1 : 0 (1424) Siegfried Patzig
Friedrich Franke (1124) 0,5 : 0,5 (1312) Silvio Wagner

 

1. Einheit Börnichen 8 24,0
2. Siebenlehner SV II 6 20,5
3. SG Neukirchen/Erzg. III 6 19,5
4. Chemnitzer SC Aufbau ’95 III 5 20,0
5. SK 1958 Geringswalde 5 19,5
6. Burgstädter TSV 1878 II 4 17,5
7. ESV Lok Döbeln II 3 19,5
8. SV Eppendorf 3 18,5

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